Anmut
Wenn dein Blick sich mir anhebt
und die Freude mich durchweht,
wenn dein Lächeln sich zeigt
und dein Kopf sich leicht neigt,
mich deine Anmut verzückt
in die Liebe sanft rückt.
Auf der Träume hebend Höh’n
will nur schauen noch dein Schön.
Wenn dein zarter Gesang
den Raum füllt kostbar mit Klang,
wenn die Gitarre flüstert Töne
in der Wonne ich froh fröne.
Welch feierliche Anmut,
die in mir weckt, was tief ruht,
den Sinn für´s Echte und Wahre,
was trägt über Hürden zur Bahre.
Wenn deine Hand meine Schulter berührt,
mich die Angst vor der Liebe bebend fixiert,
wenn ich’s wag nicht, dir in die Augen zu schau’n,
weiß ich doch, ich kann Gott vertrau’n.
Es ist die Anmut, die führt
in ein Leben, das rührt
in der Schöpfung das Gute,
will’s schenken all´n mit frohem Mute.
Carsten Schubert
2025
© Carsten Schubert 2025